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Unternehmensnachfolge beginnt mit der rechtzeitigen Vorbereitung

W WIRTSCHAFTSWUNDER Consulting GmbH & Co. KG 3 Min. Lesezeit · 661 Wörter · 51 Aufrufe Deutschland

WIRtschaftswunder empfiehlt frühzeitige Prüfung der Übergabefähigkeit, Sicherung von Erfahrungswissen und realistische Finanzierungsplanung

_Düsseldorf, 26. Oktober 2026_

Wer sein Unternehmen übergeben möchte, sollte frühzeitig und systematisch prüfen, wie der Betrieb nach dem eigenen Ausscheiden eigenständig weiterarbeiten kann. Dazu rät die auf Unternehmensnachfolge und Übergabe spezialisierte Beratung WIRTSCHAFTSWUNDER anlässlich des am 13. Oktober veröffentlichten _Nachfolgemonitors 2026_. Neben der Suche nach geeigneten Nachfolgerinnen und Nachfolgern verdienen vor allem die wirtschaftliche Tragfähigkeit nach dem Wechsel, die Entflechtung der Inhaberabhängigkeit und der reale Investitionsbedarf besondere Aufmerksamkeit.

Marktdaten belegen hohen Vorbereitungsbedarf im Mittelstand

Die Größenordnung des Generationenwechsels verdeutlicht das Nachfolge-Monitoring der KfW: Rund 545.000 mittelständische Unternehmen in Deutschland streben bis Ende 2029 eine Nachfolgeregelung an. Die Schätzung basiert auf einer bundesweiten Erhebung aus dem Jahr 2025. Sie umfasst geplante Übergaben mit teils sehr unterschiedlichem Vorbereitungsstand und stellt ausdrücklich keine Zählung aktuell offener Verkaufsangebote dar [1].

Dass viele Inhaberinnen und Inhaber den zeitlichen und organisatorischen Vorlauf unterschätzen, belegt der _DIHK-Report Unternehmensnachfolge 2025_: Nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammern sind 38 Prozent der beratenen Alt-Inhaber unzureichend vorbereitet, weil sie zu spät mit der Planung beginnen. Bei 36 Prozent sehen die Kammern überhöhte Kaufpreisforderungen, die den Verhandlungsprozess blockieren. Die Daten basieren auf den bundesweiten IHK-Nachfolgeberatungen des Jahres 2024 [2].

"Ein Nachfolger kauft keine Vergangenheit, sondern die Zukunftsfähigkeit eines Betriebs. Er muss klar erkennen können, wie das Unternehmen ohne den bisherigen Inhaber funktioniert und wovon er künftig leben kann. Dafür müssen Zuständigkeiten verlässlich geklärt, ungeschriebenes Erfahrungswissen gesichert und die wirtschaftlichen Erwartungen betriebswirtschaftlich nachvollziehbar sein", erklärt Wichard von Alvensleben, Geschäftsführer von WIRTSCHAFTSWUNDER.

Kapitalbedarf über den reinen Kaufpreis hinaus einplanen

Der neue _Nachfolgemonitor 2026_ des Verbandes Deutscher Bürgschaftsbanken lenkt den Blick zusätzlich auf die finanzielle Realität nach dem Vollzug (Closing): Nach Angaben der Herausgeber entfallen durchschnittlich rund 77 Prozent des gesamten Finanzierungsbedarfs auf den eigentlichen Kaufpreis. Gleichzeitig müssen 23 Prozent des Kapitals für Modernisierungen, Investitionsstau und das laufende Betriebskapital bereitstehen [3].

WIRTSCHAFTSWUNDER empfiehlt abgebenden Unternehmern daher eine ehrliche Bestandsaufnahme: Auf den Prüfstand gehört, welche Kundenbeziehungen, Lieferantenabsprachen und strategischen Entscheidungen bislang exklusiv an der Person der Geschäftsführung hängen. Ebenso muss überprüft werden, ob das künftige Betriebsergebnis neben den Zins- und Tilgungsleistungen für die Übernahmefinanzierung auch einen marktgerechten Unternehmerlohn sowie anstehende Ersatzinvestitionen verlässlich tragen kann.

Strukturierte Entflechtung und Wissenssicherung als Schlüssel

Die Beratung setzt dafür bei der operativen Ausgangslage des Betriebs an. Aus einem standardisierten Diagnose- und Check-Prozess entstehen konkrete Arbeitspakete:

* die schrittweise Übertragung von Führungsverantwortung auf die zweite Ebene,
* die strukturierte Sicherung von implizitem Erfahrungswissen, das bislang oft nur im Kopf des Inhabers existiert,
* sowie die Bereinigung und Dokumentation der betrieblichen Kernprozesse.

"Auf dieser belastbaren Grundlage lässt sich fundiert entscheiden, welcher Nachfolgeweg, ob familienintern, Management-Buy-out (MBO), Management-Buy-in (MBI) oder externer Verkauf, für den Betrieb wirtschaftlich realistisch und zukunftsfähig ist", so André Glaser, Gesellschafter und Prokurist von WIRTSCHAFTSWUNDER abschließend.

Quellen

[1] KfW Research: _Nachfolge-Monitoring Mittelstand 2025_, Fokus Volkswirtschaft Nr. 526, 9. Januar 2026, S. 4 und S. 9.

[2] DIHK: _DIHK-Report Unternehmensnachfolge 2025_, Stand Juli 2025, S. 23 (Berichtsjahr 2024).

[3] Verband Deutscher Bürgschaftsbanken (VDB): _Nachfolgemonitor 2026_, Presseinformation vom 13. Oktober 2026.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

WIRTSCHAFTSWUNDER Consulting GmbH & Co. KG
Herr Wichard von Alvensleben
Duisburger Straße 19
40477 Düsseldorf
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fon ..: +49 211 5420 8712
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email : office@wiwuconsult.de

WIRTSCHAFTSWUNDER ist eine bundesweit tätige Beratungsgesellschaft mit Sitz in Düsseldorf, die kleine und mittelständische Unternehmen in Übergangs- und Entscheidungssituationen begleitet. Der Schwerpunkt liegt auf Unternehmensnachfolge, Übergabeprozessen und der strukturellen Vorbereitung von Unternehmen auf die nächste Phase.

WIRTSCHAFTSWUNDER begleitet Inhaber und Nachfolger kleiner und mittlerer Unternehmen als unternehmerische zweite Meinung bei Nachfolge, Übernahme und Übergabe. Die Beratung macht Unternehmen übergabefähig, prüft Kaufchancen für Übernehmer und begleitet den organisatorischen sowie menschlichen Übergang. Für die Durchführung formaler Transaktions- und M&A-Prozesse werden bei Bedarf spezialisierte Partner eingebunden.

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