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Omega-3 fürs Gehirn: Warum die richtigen Fettsäuren bei der Alzheimer-Prävention eine Rolle spielen

A ALZHEIMER DEUTSCHLAND - Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS 4 Min. Lesezeit · 890 Wörter · 29 Aufrufe

Fischöl, Algenöl, DHA, EPA oder ALA? «Alzheimer Deutschland» erklärt die aktuelle Forschung zu Omega-3 und zeigt, worauf es bei Zusammensetzung, Dosierung, Qualität und Frische ankommt.

Omega-3-Fettsäuren gehören seit Jahren zu den intensiv untersuchten Nährstoffen, wenn es um Alzheimer und andere Formen der Demenz wie auch um die generelle Gehirngesundheit, die kognitive Leistungsfähigkeit und die Prävention neurodegenerativer Erkrankungen geht. Eine große Meta-Analyse sorgte bereits 2023 für Aufmerksamkeit. Seither ist die Forschung weitergegangen - und gleichzeitig bleibt für viele Menschen eine ganz praktische Frage offen: Welches Omega 3 ist eigentlich sinnvoll?

Neue Untersuchungen bestätigen die Bedeutung von Omega-3 - wichtiger Baustein der Prävention und in Longevity-Konzepten

Eine 2023 im "American Journal of Clinical Nutrition" veröffentlichte Untersuchung hatte anhand von Langzeitdaten und einer Meta-Analyse von 48 Längsschnittstudien mit insgesamt mehr als 100.000 Teilnehmern deutliche Zusammenhänge zwischen mangelnder Omega-3-Versorgung und dem Risiko für Demenz und kognitiven Abbau aufgezeigt.

Inzwischen sind zahlreiche weitere systematische Reviews und Meta-Analysen hinzugekommen. Auch sie unterstreichen die grundsätzliche Bedeutung der langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA für das Gehirn, zeigen aber auch: Entscheidend sind offenbar unter anderem Ausgangssituation, Alter, Dosierung, Zusammensetzung und der Zeitpunkt der Intervention. Fasst man die wissenschaftlichen Date aktuell zusammen, zeigt sich klar, dass Omega-3 vor allem in der Prävention von Alzheimer und Demenz sowie zum Erhalt der kognitiven Leistungsfähigkeit beitragen kann und somit Baustein jeglicher Präventions- und Longevity-Konzepte sein sollte.

DHA, EPA oder ALA? Omega-3 ist nicht gleich Omega-3

Bei Omega 3 gibt es allerdings ein Missverständnis, das in der öffentlichen Diskussion häufig untergeht: "Omega-3" bezeichnet nicht eine einzelne Substanz. Für den menschlichen Organismus sind vor allem die Alpha-Linolensäure ALA sowie die langkettigen Fettsäuren EPA und DHA von Bedeutung. Gerade DHA ist ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen im Gehirn und spielt für zahlreiche neuronale Funktionen eine zentrale Rolle.

Während EPA und DHA vor allem in fettreichem Fisch beziehungsweise Fischöl vorkommen, liefern pflanzliche Lebensmittel wie Leinöl, Walnüsse oder Rapsöl hauptsächlich ALA. Diese muss der Körper dann jedoch erst in EPA und DHA umwandeln - und diese Umwandlung erfolgt nur begrenzt. Eine vegane Möglichkeit, EPA und DHA direkt aufzunehmen, bietet dagegen Algenöl.

Konzentration allein genügt nicht: Auch Qualität und Frische eines Omega-3-Öls sind entscheidend

Wer Omega-3 über ein Nahrungsergänzungsmittel zuführen möchte, findet heute ein kaum noch überschaubares Angebot. Die Unterschiede hinsichtlich Herkunft, EPA- und DHA-Gehalt, Zusammensetzung und Qualität können jedoch erheblich sein.

Ein wichtiger Faktor ist dabei die Oxidation: Die empfindlichen mehrfach ungesättigten Fettsäuren können durch Sauerstoff, Licht und Wärme oxidieren. Ein Qualitätsparameter ist deshalb der sogenannte «TOTOX-Wert», der Hinweise auf den Oxidationsgrad und damit die Frische eines Omega-3-Öls liefert. Auch die tatsächliche Menge an EPA und DHA, deren Verhältnis zueinander, die verwendete Öl-Form und transparente Qualitätsanalysen sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden

Die häufigste Leserfrage: "Welches Omega-3 soll ich denn nun nehmen?"

Der ausführliche Omega-3-Beitrag von ALZHEIMER DEUTSCHLAND, dem Info-Portal zu Neurowissenschaften, aktuellen Therapien und Prävention, führt immer wieder zu Anfragen von Lesern, Betroffenen und Angehörigen, welche Omega-3-Präparate denn konkret empfehlenswert seien.

Die Redaktion hat deshalb verschiedene Produkte und deren Zusammensetzung, Dosierung und Qualitätsmerkmale näher betrachtet. Dabei wurden sowohl Fischöl-Präparate als auch vegane Alternativen aus Algenöl berücksichtigt.

Die Testsieger dieser Recherche sowie ausführliche Informationen zu DHA, EPA und ALA, zur aktuellen Studienlage, zu natürlichen Omega-3-Quellen und zu wichtigen Qualitätskriterien finden Interessierte im jetzt aktualisierten Omega-3-Ratgeber von ALZHEIMER DEUTSCHLAND:

"Alzheimer vorbeugen: Neue Meta-Studie bewertet Omega-3 überraschend hoch"

https://www.alzheimer-deutschland.de/alzheimer-praevention/nahrungsergaenzung/alzheimer-vorbeugen-meta-studie-bewertet-omega-3-hoch

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

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Über "Alzheimer Deutschland" und die "Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS"

"Alzheimer Deutschland" ist ein unabhängiges, journalistisches Informationsportal rund um Alzheimer-Demenz, andere neurophysiologische Erkrankungen, Prävention und moderne Behandlungsmöglichkeiten aus dem Bereich der nicht-invasiven Hirnstimulations-Methoden (NIBS) wie die Transkranielle Pulsstimulation (TPS). Im Mittelpunkt des Informationsportals steht die leicht verständliche, wissenschaftlich fundierte Aufklärung über zukunftsweisende Therapieansätze, neurologische Forschung und Möglichkeiten der Prävention, die Betroffenen und Angehörigen - übrigens auch zu Parkinson, Depressionen, Autismus und ADHS - aktuelle Informationen an die Hand geben soll.

Initiatorin des Portals ist Katja C. Schmidt, ursprüngliche Entwicklerin einer anderen Therapie auf elektromagnetischer Basis, die selbst viele Jahre ein Familienmitglied mit Alzheimer pflegte und zudem seit vielen Jahren als Medizinjournalistin aktiv ist. Gemeinsam mit der "Ärztlichen Interessensgemeinschaft TPS" - einem Zusammenschluss von Ärzten und Wissenschaftlern, die mit TPS arbeiten und/oder dazu forschen - setzt sie sich aus Überzeugung für mehr Sichtbarkeit und Aufklärung ein. Ziel ist es, modernen nicht-invasiven Hirnstimulationsverfahren wie der TPS den Weg in die öffentliche Wahrnehmung zu ebnen und die Offenheit gegenüber medizinischen Innovationen zu fördern - mit klarem Blick auf das, was Patientinnen und Patienten heute wirklich helfen kann.

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