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Leipzigs Gewässerverbund ist um zwei Attraktionen gewachsen

F Frank Walter - Autor 2 Min. Lesezeit · 336 Wörter · 509 Aufrufe Deutschland

Leipzig wächst ans Wasser: Mit neuem Stadthafen und freigelegtem Elstermühlgraben wird das Gewässernetz erweitert - für Wassersport, Tourismus und neue Naturerlebnis

Leipzig baut sein Gewässernetz weiter aus: Mit dem neuen Stadthafen und der Wiederherstellung des historischen Elstermühlgrabens sind 2026 zwei wichtige Projekte Wirklichkeit geworden. Sie machen die Stadt für Wassersportler, Einwohner und Touristen noch attraktiver.

Nach dem Ende der DDR begann rund um Leipzig eine eindrucksvolle Landschaftsverwandlung. Ehemalige Braunkohlentagebaue wurden geflutet, aus den Bergbaufolgelandschaften entstand das Leipziger Neuseenland. Wo über Jahrzehnte Kohle gefördert wurde, prägen heute Seen und Freizeitlandschaften das Bild. Seitdem wird der Gewässerverbund kontinuierlich erweitert und aufgewertet

Ein neuer Meilenstein ist der Leipziger Stadthafen, der im Juli 2026 in Betrieb genommen wurde. Er stärkt die Verbindung zwischen Innenstadt und Wasser und bietet einen neuen Ausgangspunkt für Freizeitaktivitäten und Wassertourismus. Damit rückt Leipzig seinem Ziel näher, Stadt, Flüsse und die Seen des Umlandes noch stärker miteinander zu verknüpfen.

Ein weiteres Highlight ist die Wiederherstellung des Elstermühlgrabens.

Das bereits im 12. Jahrhundert angelegte Gewässer war zu DDR-Zeiten in Teilen verrohrt worden. Mit seiner Freilegung wird nun eine wichtige Lücke im Leipziger Flussnetz geschlossen. Bei der Probeflutung zeigte sich der Wasserstand zunächst noch niedrig. Nach der endgültigen Fertigstellung sollen Kanuten jedoch auf einem durchgängigen Wasserweg bis zur Saale fahren können.

Damit gewinnt Leipzig ein Stück historischer Gewässerlandschaft zurück und schafft zugleich neue touristische Möglichkeiten. Wasserwege werden so zu einem besonderen Erlebnis, auf dem sich Stadtgeschichte und Natur verbinden. Die wechselvolle Geschichte des Leipziger Gewässernetzes ist ausführlich im eBook "Leipzig - Neubau, Sanierung und Verfall" nachzulesen

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