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IfKom unterstützen die Offensive digitale Schultransformation

I IfKom - Ingenieure für Kommunikation e.V. 3 Min. Lesezeit · 636 Wörter · 696 Aufrufe Deutschland

Die IfKom schließen sich der Handlungsempfehlung der Initiative mehrerer Verbände aus Informations-, Kommunikations- und Digitalwirtschaft an für gemeinsame sofortige Digitalisierungsoffensive.

Die Ingenieure für Kommunikation ( IfKom e. V. ) unterstützen die Initiative mehrerer Verbände für eine gemeinsame Digitalisierungsoffensive von Bund, Ländern und Kommunen, die deutlich über die bisherigen Maßnahmen hinausgehen muss.

Mit einer sieben Punkte umfassenden Handlungsempfehlung wenden sich mehrere große Verbände aus der Informations-, Kommunikations- und Digitalwirtschaft an die Politik und die Verantwortlichen in Bund und Ländern. Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom) hat diesen Forderungskatalog ebenfalls unterzeichnet. Die IfKom setzen sich für eine stärkere Digitalisierung der schulischen und beruflichen Bildung sowie der Hochschulbildung ein. Dabei geht es den IfKom sowohl um den häufig als digitale Medienkompetenz bezeichneten Umgang mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik zur Unterstützung des Lehr- und Lernangebotes als auch um ein angemessenes Maß an Wissen über die Digitalisierung, womit diese auch als Lerngegenstand stärker in den Fokus von Schulen und Hochschulen rücken sollte. Aus Sicht der IfKom sind die föderalen Zuständigkeiten und die Zusammenarbeit von Bund und Ländern an den Stellen zu überwinden, wo technische Ausstattung, Lehrerfortbildung und Finanzierungsfragen dies erfordern, um digitale Bildung zu verbessern.

Die Handlungsempfehlungen der Offensive digitale Schultransformation umfassen diese sieben Forderungen:

1. Lehren und Lernen mit digitaler Unterstützung im Schulalltag ergänzen und zukunftsbezogen aktiv gestalten.
2. Digitale Bildungsmittel für alle Schüler*innen bereitstellen - digitale Spaltung überwinden
3. Verpflichtenden Informatikunterricht ausweiten und die Nutzung von digitalen Werkzeugen in allen Fächern verbessern.
4. Informatik- und Medienkompetenz durch verpflichtende Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften stärken.
5. Sichere digitale Lernumgebungen etablieren und Formen der digitalen Kommunikation und Kooperation intensiver nutzen.
6. Schulen durch flächendeckende Bereitstellung von IT-Fachpersonal, Medienberater*innen und zentralen Diensten dauerhaft unterstützen.
7. Arbeitsmittel für Lehrkräfte bereitstellen - Engagement für digitalen Unterricht fördern.

Zu den unterzeichnenden Verbänden gehören u. a. die Gesellschaft für Informatik, eco - Verband der Internetwirtschaft, Bitkom und Initiative D21 sowie MINT Zukunft schaffen e.V.

Die bisherigen Versäumnisse im Bereich der digitalen Bildung und die uneinheitlichen Voraussetzungen und Vorgehensweisen der Bundesländer müssen aus Sicht der IfKom nunmehr mit Nachdruck beseitigt werden. Deutlicher Nachholbedarf liegt auf den Gebieten der digitalen Infrastruktur, der passenden Online-Lernangebote sowie in der Fortbildung der Lehrkräfte. Die Verantwortlichen aus Bund, Ländern und Kommunen sollten gerade die Erkenntnisse aus der Corona-Krise nutzen, um hierbei zu deutlichen Verbesserungen zu kommen. Damit können nicht nur Unterschiede zwischen den Bundesländern ausgeglichen, sondern auch die Stellung Deutschlands im internationalen Vergleich verbessert werden.

Die ausformulierten Forderungen der Offensive digitale Schultransformation sind unter https://offensive-digitale-schultransformation.de nachzulesen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

IfKom - Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
44357 Dortmund
Deutschland

fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder - Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder - gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI - Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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