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Erfurt - eine Installation der Galerie für Kulturkommunikation zu Gast in den USA

G Galerie für Kulturkommunikation 1 Min. Lesezeit · 200 Wörter · 2.392 Aufrufe

Die Van Dycke Gallery in New York zeigte ab 1. Juni eine digitale Installation zu Erfurt. Diese multimediale Show zeigt historische Dokumente in Faksimile, biographische Zeugnisse bedeutender Persönlichkeiten aus der Historie wie Bonifatius, Meister Eckhart, Adam Ries, Isodorus Keppler, Max Brockert, und Johannes Klass, sowie einiger Dokumente Martin Luthers zu Erfurt. Untermalt wird die Installation durch Musik von Johann Pachelbel, der als Organist an der Erfurter Predigerkirche wirkte. Ein Schwerpunkt liegt auf der Darstellung alter und neuer stadtbaulicher Elemente, die Erfurt ein einzigartiges Gepräge verleihen. Bilder aus der Nachkriegszeit zeigen, wie die Stadt unter 35.000 Kubikmeter Schutt wieder langsam aus den Ruinen erstand. Ebenso zeigen Dokumenten den Abriss des Krämpferviertels in den späten 1960er Jahren. Vorher-Nachher-Vergleichen zeigen, wie das durch Kriegsschäden unzerstörte Altstadtrevier durch eine monströse Plattenbauten-Architektur ersetzt wurde. Einige Dokumente des Bürgerprotestes gegen den geplanten Abriss des Andreas-Viertels zeigen Seiteneffekte der friedlichen Revolution 1989. Akustisch ergänzt wird die Installation durch Samples politischer Reden aus der Geschichte Erfurts, unter anderem den berühmten „Willy Brandt ans Fenster“-Rufen.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der über den Buchhandel erhältlich ist: http://www.amazon.de/Erfurt-East-Germany-Rainer-Strzolka/dp/1475009208/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1337773374&sr=8-1

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