Do, 3. Sep 🇩🇪 DE 🌐 EN DE Preise
AD-HOC Aktuelle Ad-Hoc-Meldungen: 15:42 Premium Fitness mit Herz: 33 Jahre persönliche Betreuung im Rückgrat. 15:37 Neustart ins Training: betreuter Wiedereinstieg im Rückgrat. 15:31 Über 30 Fitnesskurse pro Woche: das Kursangebot im Rückgrat. 15:25 Abnehmen in Donaueschingen: Wie Training und Ernährung zusammenwirken. 15:18 Standard-Tool oder eigene Entwicklung? Die KI-Make-or-Buy-Frage für de.... 15:15 KI-Schulung für Mitarbeitende: Warum sie seit 2025 gesetzlich Pflicht.... 15:10 KI im Unternehmen einführen: Der Fahrplan für den Mittelstand in sechs.... 15:05 Bodenbeläge als Wertfaktor: Warum professionelle Reinigung zunehmend a....
Kultur Für Wirtschaftsjournalisten

"Art Speaks for Human Rights": Berliner Kunstaktion fordert Religionsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit

H HRDPA Berlin 2 Min. Lesezeit · 495 Wörter · 37 Aufrufe Deutschland

Am Brandenburger Tor setzten Kunstschaffende und Friedensorganisationen ein Zeichen für Menschenrechte und Religionsfreiheit und forderten eine Überprüfung der Untersuchungshaft von Lee Man-hee.

Berlin, 16. August 2026. Am Brandenburger Tor haben sich Kunstschaffende, Friedensorganisationen sowie Bürgerinnen und Bürger versammelt. Mit Reden, Musik und einer öffentlichen Kunstaktion machten sie auf den Fall des 95-jährigen südkoreanischen Friedensaktivisten und Religionsleiters Lee Man-hee aufmerksam. Unter dem Motto "Art Speaks for Human Rights, Justice, Peace and Religious Freedom" setzten die Teilnehmenden ein Zeichen für universelle Menschenrechte, faire Gerichtsverfahren und Religionsfreiheit. Im Mittelpunkt stand die Forderung nach einer Aufhebung der Untersuchungshaft gegen Lee Man-hee aus Gründen der Verhältnismäßigkeit.

Der Fall Lee Man-hee
Lee Man-hee, Gründer der christlichen Glaubensgemeinschaft Shincheonji, befindet sich seit dem 24. Juni 2026 im Zusammenhang mit Ermittlungen zu mutmaßlichen Verstößen gegen das südkoreanische Parteien- und Wahlrecht in Untersuchungshaft.

Die Redner der Berliner Kundgebung kritisierten die Fortführung der Haft scharf. Angesichts des hohen Alters von 95 Jahren, voller Kooperation mit den Behörden und fehlender Fluchtgefahr verstößt das Vorgehen nach Auffassung internationaler Beobachter gegen Menschenrechtsnormen. Diese besagen, dass ältere Menschen nur als letztes Mittel inhaftiert werden sollten. Unabhängig von der religiösen Zugehörigkeit betonten die Teilnehmenden die universelle Bedeutung von Menschenwürde und fairen rechtsstaatlichen Verfahren.

Stimmen der Kundgebung
Reiner Braun, Co-Präsident des International Peace Bureau, forderte die unmittelbare Freilassung: "Die Vorwürfe rechtfertigen keinesfalls eine Untersuchungshaft. Dieser Mensch muss umgehend freigelassen werden, um die letzten Jahre seines Lebens in Würde verbringen zu können."

Gerhard Emil Fuchs-Kittowski, Präsident des Deutschen Friedensrates, ergänzte mit Blick auf das Verfahren: "Die Fortführung dieser Haft ist weder mit rechtsstaatlichen Prinzipien noch mit der Menschenwürde vereinbar."

Die Künstlerin Ute Bella Donner (Umbrella Peace Art) begründete ihr Engagement ähnlich: "Hier liegt eine klare Menschenrechtsverletzung vor. Deshalb setze ich mich für die Freiheit von Herrn Lee ein."

Kunst als Brücke für Menschenrechte und Dialog
Ein zentrales Element der Veranstaltung war die Verbindung von Kunst und Menschenrechtsarbeit. Eine öffentliche Kunstaktion, initiiert von Kani Alavi (Gründer der Künstlerinitiative East Side Gallery), sollte Aufmerksamkeit für den Fall und die Bedeutung globaler Grundrechte schaffen.

Anja Mewes, Vorsitzende der Friedensglockengesellschaft Berlin, betonte das Potenzial dieses Ansatzes: "Kunst verbindet, schafft Dialog und Menschlichkeit." Die Kundgebung verstand Kunst somit nicht nur als Ausdrucksform, sondern als Werkzeug, um gesellschaftliche Debatten über Länder- und Glaubensgrenzen hinweg anzustoßen. Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine feierliche Unterzeichnungszeremonie für eine Petition zur Freilassung von Lee Man-hee (Link zur Petition auf Change.org https://c.org/5bWHrZj4dJ ).

Ausblick:
Veranstaltung:
"Mitgefühl - Wenn Glauben Mut kostet - Zwischen Verfolgung und Hoffnung"

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

HRDPA Berlin
Herr Dr. Ralf Hempelmann
Gäblerstraße 116
13086 Berlin
Deutschland

fon ..: +49 176 57881138
web ..: https://www.hrdpa.de
email : presse@hrdpa-berlin.de

Pressekontakt:

HRDPA Berlin
Herr Dr. Ralf Hempelmann
Gäblerstraße 116
13086 Berlin

fon ..: +49 176 57881138
web ..: https://www.hrdpa.de
email : presse@hrdpa-berlin.de

Anzeige
Ende Anzeige
Pressekontakt
Dr. Ralf Hempelmann
HRDPA Berlin
Gäblerstraße 116, 13086 Berlin +49 176 57881138 presse@hrdpa-berlin.de www.hrdpa.de

Original-Inhalt von HRDPA Berlin und übermittelt von connektar.de Presseverteiler

Sie haben ein rechtliches Anliegen zu dieser Mitteilung? Inhalt melden Eigene Daten entfernen Meldungen sind kostenlos.
Sie sind als Firma oder Pressekontakt dieser Mitteilung hinterlegt? Mit der hinterlegten E-Mail-Adresse bei pressekonto anmelden Sie erhalten einen Anmeldelink per E-Mail – ganz ohne Passwort.