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agiplan konzipiert ein neues Speichermagazin für die Deutsche Nationalbibliothek

A agiplan GmbH 3 Min. Lesezeit · 549 Wörter · 702 Aufrufe

agiplan erarbeitete für die deutsche Nationalbibliothek eine Konzeptstudie für den Bau eines Speichermagazins.

Im Auftrag der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) erstellte die Mülheimer Unternehmensberatung agiplan GmbH ein Konzept für den Bau eines Speichermagazins, das die langfristige Archivierung von Medien ermöglicht. Die Pläne für einen 17.000 Quadratmeter großen Erweiterungsbau, der eine Speicherkapazität für rund 35 Millionen Medien bieten soll, wurden in nur drei Monaten ausgearbeitet.

Die DNB ist das bibliografische Zentrum Deutschlands und seit 1913 mit der ständig modernisierten Aufgabe betraut, alle in Deutschland erscheinenden Medienwerke, gedruckt oder digital, Text, Bild und Musik, sowie im Ausland in deutscher Sprache erscheinende und Medienwerke über Deutschland zu sammeln, zu verzeichnen und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Durch den sich fortwährend vergrößernden Medienbestand der Nationalbibliothek, stoßen die Speicherarchive am Standort Leipzig an ihre Grenzen.

Michael Fernau, Direktor des Standortes Leipzig: "Wir beauftragten agiplan damit, eine haushaltsbegründete Entscheidungshilfe für einen Erweiterungsbau des Speichermagazins zu entwickeln und eine qualifizierte Bedarfsplanung zu unterfüttern. Unser Projekt hält einige Herausforderungen bereit: Das neue Lagersystem sollte mit dreißig Jahren eine hohe Nutzungsdauer aufweisen. Außerdem sind für die Archivierung unserer Medien spezielle Anforderungen hinsichtlich des Brandschutzes und der klimatischen Umgebungsbedingungen innerhalb der Speichermagazine zu erfüllen." Die von agiplan entwickelte Konzeptstudie zeigt, mit welchen Lagersystemen und Prozessen die Anforderungen, Bedürfnisse, Vorgaben und Ziele der Auftraggeber am besten umgesetzt werden können.

"Das Projekt mit der Deutschen Nationalbibliothek hat für agiplan einen sehr hohen Stellenwert. Wir sind äußerst zufrieden damit, der Deutschen Nationalbibliothek ein Konzept für den Erweiterungsbau vorgestellt zu haben, mit dem die nun folgenden Planungs- und Genehmigungsschritte angegangenwerden kö nnen", sagt agiplan Geschäftsführer Dr. Christian Jacobi.

In der Studie empfiehlt agiplan manuelle und automatisierte Lagersystemvarianten ebenso wie
Softwarelösungen zur Abwicklung des logistischen Gesamtprozesses. Für das Konzept analysierte
agiplan die Basisdaten und Planungsgrundlagen, wie zum Beispiel Medieneingänge, Formatgrößen
und die konkreten Anforderungen an die Lagerhaltung. Darüber hinaus wurden Soll-Prozesse zur
Medienvereinnahmung, -archivierung und -ausgabe verglichen und bewertet.

Alexander Goloverov, agiplan-Geschäftsbereichsleiter Logistik: "Unser Konzept zeichnet sich
dadurch aus, dass ein mehretagiger Erweiterungsbau in zwei Bereiche aufgeteilt ist. Eine dynamische Anlage mit fahrerlosen Transportsystemen soll den modernen, häufig abgerufenen Medienbestand verwalten. Im zweiten Lagerbereich werden Medienwerke in Verschieberegalen archiviert, auf die weniger oft zugegriffen wird. Die Aufteilung des Bestandes auf automatisierte und manuelle Lagersysteme, je nach Gängigkeit der einzelnen Medien, ist eine vielfach angewandte Logistikstrategie aus Industrie und Handel. Diese haben wir für die Bedürfnisse der DNB adaptiert."

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

agiplan GmbH
Herr Jens Hüsgen
Kölner Straße 80-82
45481 Mülheim an der Ruhr
Deutschland

fon ..: +49 208 9925-337
web ..: http://www.agiplan.de
email : jhuesgen@agiplan.de

Die agiplan GmbH ist ein Beratungsunternehmen für Industrie und öffentlichen Sektor aus Mülheim an der Ruhr. Es bietet Lösungen für Produktion und Logistik, Industriearchitektur, managt Cluster für die öffentliche Hand und begleitet Regional- und Stadtentwicklungsprojekte. Die Auftraggeber von agiplan reichen vom Mittelstand bis zum internationalen Konzern, von der kommunalen Verwaltung bis zur Regierungsinstitution.

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