„Verbindung schlägt Perfektion“ – Claudja Porpaczy reagiert auf Schul-Amoklauf in Graz
Österreichische Keynote-Speakerin und Schauspielerin ruft nach persönlichem Verlust zur Rückbesinnung auf Menschlichkeit und echte Verbindung auf.
Nach dem gestrigen Amoklauf an einer Schule in Graz, bei dem zehn Menschen – vor allem Jugendliche – gewaltsam ums Leben kamen, zeigt sich die österreichische Künstlerin und Keynote-Speakerin Claudja Porpaczy tief betroffen. Der Täter, ein 21-jähriger ehemaliger Schüler, beging nach der Tat Selbstmord. Die Tat erschüttert das ganze Land – und berührt Claudja Porpaczy auch ganz persönlich.
Die gebürtige Wienerin hat selbst erlebt, was es heißt, einen geliebten Menschen durch Suizid zu verlieren: Ihr Bruder nahm sich in Wien das Leben. Seither setzt sie sich mit Vorträgen und Bühnenauftritten dafür ein, das Schweigen zu brechen – und durch ehrliche Verbindung statt perfekter Fassaden wieder echte Nähe zwischen Menschen zu schaffen.
„Wir leben in einer Gesellschaft, die uns vorgaukelt, nur perfekt zu funktionieren sei stark. Aber genau das trennt uns. Es fehlt uns an echter Verbindung. An dem Mut, unperfekt zu sein – und damit wirklich menschlich.“
In ihren Keynotes teilt sie die Kraft von Verletzlichkeit, persönlicher Geschichte und echter Körpersprache. Nicht um Mitleid zu erzeugen – sondern um Räume für ehrliche Begegnung zu schaffen. In Zeiten wie diesen, so Porpaczy, sei das nicht nur persönlich wichtig, sondern auch gesellschaftlich überlebensnotwendig.
„Wir brauchen keine weiteren Masken. Wir brauchen echte Verbindung.“
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Claudja Porpaczy
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Original-Inhalt von Claudja Porpaczy