Spirit Design gestaltete mit Rosenbauer die neueste Generation der AT-Baureihe
Das Design für die Rosenbauer AT(Advanced Technology)-Baureihe setzt die Visual Product Language des oberösterreichischen Unternehmens fort. Besonderer Wert wurde auch auf Ergonomie und Beleuchtung gesetzt. Nach dem sehr erfolgreichen Flughafenlöschfahrzeug Panther ist dies bereits die dritte Baureihe, für deren Design das weltweit operierende Unternehmen aus Leonding auf Spirit Design gesetzt hat.
Wien, Oktober 2010; Die AT-Baureihe von Rosenbauer umfasst verschiedene Feuerwehrfahrzeuge für den Einsatz auf kommunaler Ebene. Die Herausforderung für die Entwickler von Rosenbauer und Spirit Design: innerhalb eines sehr engen gestalterischen Spielraumes ein Fahrzeugdesign zu schaffen, das sowohl funktionale als auch strategisch-kommunikative Aufgaben optimal erfüllt. „Wir freuen uns über die anhaltend erfolgreiche Zusammenarbeit mit Rosenbauer,“ sagt Daniel Huber, Managing Partner bei Spirit Design. „Erstens, weil das Unternehmen weltweit erfolgreich ist und zweitens, weil Design hier seine Funktion an der Schnittstelle von Funktion, Kommunikation und Ästhetik beweisen kann.“
Design mit vielfältigen Aufgaben
Zum Einen ging es um die Fortführung der seit dem neuen Panther-Modell bestehenden Visual Product Language: Das bedeutet die visuelle Kommunikation von Verlässlichkeit, Sicherheit, Kraft und Dynamik durch die Produktgestaltung. Zum Zweiten sollte die Ergonomie optimiert werden, um den im Einsatz stehenden Feuerwehrleuten ihren Job so einfach, effizient und sicher wie möglich zu machen.
Geringen Spielraum bestmöglich nutzen
Die dicht gedrängte Anordnung der zahlreichen Funktionselemente, Instrumente und Geräte an den Fahrzeugen beschränkte den kreativen Freiraum für das Designteam; alles musste sowohl möglichst logisch und übersichtlich als auch platzsparend untergebracht werden. Den Entwicklern gelang es, innerhalb dieses engen Korsetts eine gestalterische Linie zu finden, die beiden Anforderungen gerecht wird: Ästhetik und Funktion.
Licht macht Sicht
Zum Thema Ergonomie gehört auch der richtige Einsatz von Licht. Einerseits muss für größtmögliche Helligkeit am Arbeitsplatz gesorgt werden, andererseits aber sind jegliche Blendeffekte zu vermeiden. Das Lichtkonzept der AT-Modelle basiert auf moderner LED-Technik. Durch Unterflur-, Umfeld- sowie Geräteraumbeleuchtung in Kombination mit einem neuen Lichtmast können tageslichtähnliche Verhältnisse geschaffen werden. Naturnahe Farbwahrnehmung, geringer Schattenwurf und die homogene Ausleuchtung des gesamten Einsatzgebietes erleichtern die Arbeit bei Nacht. Das Lichtkonzept für den Innenraum hat darüber hinaus auch psychologische Wirkungen: Die indirekte, zurückhaltende Beleuchtung im Mannschaftswagen wirkt beruhigend auf die Einsatzkräfte, die naturgemäß oft unter Stress stehen.
Sicherheit im Einsatz
Für größtmögliche Effizienz und Sicherheit am Einsatzort wurde der Gestaltung der Elemente an und in den Fahrzeugen große Aufmerksamkeit geschenkt. Alle manuell bedienbaren Hebel beispielsweise sind in signalorange gehalten, um den Einsatzkräften schnelles Zugreifen auch in stressigen Situationen zu ermöglichen. Die transparente Glastür zum Mannschaftsraum verbessert die Sicht für die Einsatzkräfte und erhöht den Tageslichtanteil im Innenraum.
High Tech für Design und Entwicklung
Die Designentwicklung sowie Konstruktion der AT-Modelle erfolgte mit Hilfe modernster Entwicklungs- und Simulationsmethoden. Die bei Spirit Design eingesetzten Computertechnologien entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Anhand fotorealistischer 3D-Darstellungen können schon früh im Entwicklungsstadium richtungsweisende Entscheidungen getroffen werden; das trägt dazu bei, Entwicklungsprozesse effizienter und schneller zu machen. Die Zeit zwischen Design und Markteinführung (time to market) wird auf ein Minimum reduziert.
Fotos in Großformat: http://picasaweb.google.com/bueromilleraichholz/RosenbauerAT
Original-Inhalt von Spirit Design