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Finanzen Für Wirtschaftsjournalisten

Mit Penny Stocks werden immer noch Millionen von Euro bei ahnungslosen Investoren eingesammelt.

B BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V. 9 Min. Lesezeit · 1.816 Wörter · 344 Aufrufe

Bei dieser Form des Anlagebetruges versuchen die Täter mittels fingierter Börsenbriefe, Newsletter und Analystenkommentare, ein breites Anlegerpublikum zum Kauf in Wahrheit wertloser Aktien zu animieren. Mit Schlagworten wie "1000% Kurs-Chance!", "Sichere Anlageempfehlung - Kaufen Sie diese Aktie!" und "Garantierter Gewinn in 3 Monaten!" werden die betreffenden Wertpapiere empfohlen.

Diese Aktien stammen jedoch in der Regel von gescheiterten Unternehmen oder "leeren" Briefkastenfirmen im angelsächsischen Raum, die dort in Marktsegmenten notieren, die wenigen oder keinen Vorschriften für Emittenten unterliegen. Die Täter halten selbst den Großteil dieser in Wahrheit wertlosen Papiere, die sie dann aber, nachdem durch die betrügerischen Infodienste die Nachfrage und damit der Kurs künstlich in die Höhe manipuliert wurde, an die angelockten ahnungslosen Anleger abstoßen. Haben die Betrüger abkassiert, bricht der Kurs wieder in sich zusammen."

Oft werden hier Papiere von Firmen, zu Preisen die sich mitunter im Cent-Bereich bewegen, angeboten die kein wirkliches Geschäft betreiben und auch kein Vermögen besitzen.

Unter Penny Stock versteht man eine nicht börsennotierte Aktie, die auf einen geringen Nennwert lautet. Viele dieser Aktien werden in den USA als so genannte OTC -„Over the Counter“- Aktien angeboten. Natürlich kann man nicht sagen, dass alle derartige Aktien von fraglichem Wert sind. Die Vergangenheit und auch aktuelle Vorfälle zeigen jedoch, dass die Kurse mancher „Penny Stocks“ manipuliert wurden. Nach einer Untersuchung der amerikanischen Wertpapierverwaltungen NASAA (North American Securities Administrators Association) versickern jährlich Milliarden Dollar durch Penny-Stock-Betrug in dunklen Kanälen.

Für den interessierten Investor ist es schwierig nähere Informationen über die angebotene Aktie einzuholen, weil öffentliche Informationen über diese Aktien und die Unternehmen, die sie herausgeben, schwer zu finden sind. Diese sehr kleinen Unternehmen müssen oft keine Finanzberichte bei der Securities and Exchange Commission (SEC) einreichen, und ihre Aktien werden normalerweise nicht an nationalen oder regionalen Börsen gehandelt.

Über die angebliche Tätigkeit und Beteiligungen der beworbenen Unternehmen wird eine Vielzahl von Nachrichten gestreut.

Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Beliebt sind angebliche Beteiligungen an Goldbergbauunternehmen, Diamantenminen, aber auch IT-Innovationen, Luxusnahrungsmittel und Immobilien werden gerne genommen. Tatsächlich ist das alles gelogen und reine Erfindung.

Im zweiten Schritt wird der Vertrieb installiert. Es werden Vertriebsleute aus dem Finanzberatungsbereich mit hohen Provisionsversprechen angeheuert und der Telefonverkauf organisiert. Hier rufen ausgebuffte Telefonverkäufer mögliche Investoren an, erzählen von einmaligen Chancen die nie wiederkommen, von bevorstehenden Börsengängen, von Kursen die durch die Decke gehen und von schnellem Reichtum. Vielen Investoren ist das Gehirn dann so vernebelt, dass sie am Telefon wertlose Aktien für Tausende Euro kaufen.

Wenn der Aktienkurs nach einiger Zeit durch die manipulierte Berichterstattung und die betrügerischen Verkäufe seinen Höchststand erreicht hat, verkaufen die Drahtzieher ihre eigenen Aktien. Der Aktienkurs rauscht in den Keller und die Investoren sitzen auf wertlosen Aktien. Bekannt ist dieser Betrug unter der Bezeichnung Pumpe and Dump.

Die Betrüger treiben mit unerlaubten Techniken die Kurse bestimmter Werte in die Höhe um sie dann in das Bodenlose abzustürzen zu lassen. Diese Manipulation ist bekannt als "Pumpe und Dump," und ist fast so alt wie die Börse. Durch die Beeinflussung der Anleger mit irreführenden Angaben über ein Unternehmen werden die Preise in eine vorher festgelegte Höhe getrieben. Ist der dann erreicht stoßen die betrügerischen Initiatoren ihre eigenen Aktien ab.

Die gegenteilige Entwicklung einer Pumpe und Dump ist das so genannte Scoop. Hier werden über ein Unternehmen sehr negative frei erfundene Gerüchte verbreitet. Damit soll der Preis in den Keller fallen. Ist der Preis unten, kaufen die Betrüger die Aktien, schaffen die Gerüchte aus der Welt, verbreiten Positive Nachrichten, puschen die Aktie nach oben - und machen Kasse!

Amerikanischen Erfahrungen zufolge soll die Anlegerwerbung für die Penny Stocks rein auf die männliche Psyche abgestimmt zu sein. Frauen sollen weitgehend immun gegen dieses aggressive Marketing sein.

Eine Heerschar smarter „Anlageberater“ bringt die Penny-Stocks mit verlockenden Versprechungen und der Aussicht auf kurzfristige riesige Gewinne unter die Leute. Zwischen den Drahtziehern dieses Betrugs werden oft Aktien gekauft und verkauft, um den Anschein von aktivem Handel zu erwecken. Das soll die Bereitschaft der Anleger erhöhen diese Aktien zu kaufen. Sobald der Preis des Papiers eine meist vorher festgelegte Höhe erreicht hat, wird durch Marktmanipulation der Absturz der Aktie ins bodenlose gedumpt. Die Anleger sitzen dann auf wertlosen Papieren. Die Drahtzieher der betrügerischen Aktion haben ihre Aktien natürlich bereits beim höchsten Stand zu Geld gemacht.

Der Versuch, solche Fälle schnell aufzuklären und zivil- und strafrechtlich zu verfolgen, ist leichter gesagt als getan, weil es immer eine Aura von Legitimität für Firmen gibt, die in dem Penny-Stock-Geschäft operieren. Sobald die Aktien eines Unternehmens manipuliert und die Aktien gedumpt sind, gehen die Betrüger schnell zum nächsten Unternehmen über, mit einem scheinbar endlosen Vorrat an Briefkastenfirmen.

Anlageberater welche an einem solchen Betrugssystem beteiligt sind, verkaufen in der Regel neben den manipulierten Unternehmen auch Anteile an seriösen Unternehmen. Es ist also schwer nachzuweisen, dass ein Betrug stattgefunden hat. Es kann viele Monate mitunter auch Jahre dauern bis die Hintermänner enttarnt werden können. Das gilt insbesondere dann, wenn ausländische Unternehmen dazu verwendet werden, Identitäten zu verschleiern. Das ergaunerte Geld ist natürlich auch bereits gewaschen und damit für die Anleger meist nicht mehr auffindbar.

• Anleger sind in der Regel gut beraten, wenn sie davon ausgehen, dass der Kauf dieser Wertpapiere mehr mit dem Spielen an Spielautomaten in einer Spielbank zu tun hat als mit einer seriösen Kapitalanlage. Mit Penny Stocks können Ersparnisse im Handumdrehen vernichtet werden.

Der Grund, warum viele Menschen dennoch in Penny Stocks investieren ist, weil diese Unternehmen in sehr kurzen Zeitabständen enorme Kurssteigerungen hinlegen können. In einer einzigen Woche könnten die Aktien von 0,5 auf 1,50 Euro steigen. Der naive Investor lässt sich davon in seiner Kaufentscheidung beeindrucken.

Dem rational denkenden Anleger ist klar, dass es kein System gibt, welches garantierte Entwicklungen über die Kursentwicklung einer bestimmten Aktie berechnen bzw. vorhersagen kann. Jedes Programm, welches angeblich vorhersagen kann, wie sich Aktienkurse entwickeln werden haben gleichermaßen die Möglichkeit zur Vorhersage der anderen chaotischen Ereignisse, wie zum Beispiel die Lottozahlen. Die Abzocker verschicken ganz selbstverständlich massenhaft E-Mails ("Penny Stock Spam") mit (vermeintlichen) Börsen-Geheimtipps. Darin werden insbesondere "Penny Stocks" empfohlen. Die meisten Empfänger dieser E-Mail Werbung wissen was sie von einem 300% Gewinnversprechen zu halten haben und füttern damit den Papierkorb. Es gibt aber immer noch genügend Menschen die solchen Angeboten nicht widerstehen können.

Es gibt keinen plausiblen Grund sein Geld in Penny Stocks zu investieren.

Die Risiken sind viel zu groß! Ein Markt in dem die Manipulation zur Regel gehört macht die Anleger zu bloßem Kanonenfutter. Als Anleger sollten Sie zunächst einmal allen Angeboten die bei nüchterner Betrachtung unrealistisch erscheinen sehr reserviert gegenübertreten. Denken Sie daran, nicht alle was Sie da lesen und sehen ist so wie es scheint! Ihre Investitions-Entscheidungen sollten Sie auf der Grundlage von Unternehmens-Daten und fernab jeglicher Spekulation treffen. Es sollten sich nur Anleger die bereit sind 100 Prozent ihrer Investition auch verlieren zu können, mit einem solch riskanten Markt beschäftigen. Sicher gibt es einige Leute die in diesem Markt reich geworden sind. Aber für die paar Wunder gibt es Tausende Verlierer.

In dieser Situation sprechen wichtige Argumente für den Beitritt zu der BSZ® Interessengemeinschaft Penny Stocks sagt Horst Roosen, Vorstand des BSZ Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V. und seit 1998 aktiv im Anlegerschutz tätig. Liegt eine Falschberatung vor? Ergeben sich Schadensersatzansprüche? und wenn ja, wie setzt man die am besten durch? Im Rahmen der anwaltlichen Beratung erhalten betroffene Anleger eine ehrliche Einschätzung der Erfolgsaussichten und tatkräftige Unterstützung bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche - sei es durch Verhandlungen oder vor Gericht.

• Sie können Ihre Rechtsansprüche auch ohne eigenes finanzielles Risiko durchsetzen!

Wenn Sie keine Rechtschutzversicherung haben, prüfen wir auf Anfrage gerne ob das Kostenrisiko von unserem Prozessfinanzierer übernommen werden kann. Auf Grund langjähriger Erfahrung im Versicherungs- und Kapitalmarktbereich wissen diese Spezialisten, wie Ansprüche gegen Versicherungen, Banken usw. geltend gemacht werden können. Bei positiver Einschätzung übernimmt die Prozessfinanzierungsgesellschaft das Kostenrisiko, finanziert den Prozess und ist lediglich am Erfolg beteiligt. Die Anleger können ihre berechtigten Ansprüche durchsetzen, ohne selbst ein finanzielles Risiko einzugehen – die Prozessfinanzierung übernimmt alle Kosten. Die Anleger beteiligen die Prozessfinanzierungsgesellschaft nur im Erfolgsfall am Erlös, ohne dass eigenes Geld eingesetzt werden muss. Prinzipiell gilt: Gelingt die Durchsetzung der Ansprüche nicht – geht also der Prozess verloren – fallen für den Betroffenen keine Kosten an. Sämtliche Prozesskosten gehen in diesem Fall zu Lasten der Prozessfinanzierungsgesellschaft! Der Kläger hat nicht das geringste Risiko.

Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen und einer von Ihnen gewünschten BSZ Interessengemeinschaft beizutreten.

Für die kostenlose Erstberatung durch mit dem BSZ e.V. verbundene Vertrauensanwälte vermittelt der BSZ e.V. seinen Fördermitgliedern bereits seit dem Jahr 1998 entsprechende Anwälte. Sie können gerne Fördermitglied des BSZ e.V. werden und sich kostenlos der BSZ e.V. Interessengemeinschaft Penny Stocks anschließen.

Ein Antrag zur Aufnahme in die BSZ e.V. Interessengemeinschaft Penny Stocks kann kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden

Direkter Link zum Kontaktformular:
http://www.fachanwalt-hotline.eu/Anmeldeformular?PHPSESSID=c268f42fcf9a6326cfb1d5d386dce5f2

BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.
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Telefon: 06071-9816810
Telefax: 06071-9816829
E-Mail: bsz-ev@t-online.de
Internet: http://www.fachanwalt-hotline.eu www.anwalts-toplisten.de

Rechtshinweis
Der BSZ® e.V. sorgt mit der Veröffentlichung und Verbreitung aktueller Anlegerschutz Nachrichten seit 1998 für aktiven Anlegerschutz. Der BSZ e.V. sammelt und veröffentlicht entsprechende Informationen die über das Internet jedermann kostenlos zur Verfügung stehen. Rechtsberatung wird vom BSZ e.V. nicht durchgeführt. Fördermitglieder des BSZ e.V. können eine erste rechtliche Einschätzung kostenlos durch BSZ e.V. Vertragsanwälte vornehmen lassen.

Für Unternehmen die in unseren Berichten erwähnt werden und glauben, dass ein geschilderter Sachverhalt unrichtig sei, veröffentlichen wir gerne eine entsprechende Gegendarstellung. Damit wird gezeigt, dass hier aktiver Anlegerschutz betrieben wird.

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