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Cannabis aus CSC-Clubs besser als medizinisches Cannabis aus der Apotheke?

C Cannabas-Club e.V. 3 Min. Lesezeit · 533 Wörter · 956 Aufrufe

Ist hohe Qualität nur eine Frage des Gesetzes - oder der Haltung? Ein Cannabis Social Club orientiert sich an Maßstäben des Medizinal-Cannabis-Gesetzes und geht damit einen ungewöhnlichen Weg.

Köln/Bonn - Botanisch betrachtet ist medizinisches Cannabis und das Cannabis aus zugelassenen Anbauvereinigungen dieselbe Pflanze. Der Unterschied liegt nicht im "Gras", sondern im gesetzlichen Rahmen, unter dem es angebaut, geprüft und abgegeben wird.

Medizinisches Cannabis unterliegt dem Arzneimittelrecht und wird ausschließlich auf ärztliche Verschreibung über Apotheken abgegeben. Hersteller benötigen eine arzneimittelrechtliche Genehmigung und müssen strenge Qualitätsstandards einhalten. Dazu gehören unter anderem GMP-Standards (Good Manufacturing Practice), kontrollierte Anbaubedingungen nach GACP, regelmäßige Laborprüfungen auf Wirkstoffgehalt, mikrobiologische Belastungen, Schwermetalle und Pestizide sowie eine lückenlose Dokumentation aller Produktionsschritte.

Zugelassene Anbauvereinigungen nach dem Konsumcannabisrecht produzieren hingegen kein Arzneimittel und dürfen ihr Cannabis rechtlich nicht als "medizinisch" bezeichnen. Dennoch können sie freiwillig vergleichbare Qualitäts- und Hygienestandards umsetzen.

Vor diesem Hintergrund erklärt die zugelassene Anbauvereinigung "Cannabas-Club e.V." aus Köln, dass der Verein seinen gemeinschaftlichen Anbau freiwillig an Qualitätsmaßstäben ausrichtet, die im medizinischen Bereich Anwendung finden und orientiert sich freiwillig an GMP- und GACP-Grundsätzen. Der Anbau erfolgt in kontrollierten Räumlichkeiten mit Luftfilterung, Schleusensystem sowie dokumentierten Reinigungs- und Desinfektionsplänen. Ergänzend werden Laboranalysen zur Überprüfung von Reinheit und Wirkstoffgehalt durchgeführt. Diese Maßnahmen stellen keine arzneimittelrechtliche Einstufung dar, sollen jedoch ein hohes Maß an Qualitätssicherung gewährleisten.

"Uns geht es ausdrücklich nicht darum, Cannabis aus Anbauvereinigungen mit Arzneimitteln gleichzusetzen oder medizinische Anwendungen zu ersetzen", erklärt Heiko Wirsig, Vorstand des Cannabas-Club e.V. Köln. "Unser Anspruch ist es, freiwillig hohe Qualitäts- und Hygienestandards umzusetzen, die sich an dem medizinischen Cannabis anlehnen, um unseren Mitgliedern ein Höchstmaß an Reinheit, Transparenz und Sicherheit zu bieten. Qualität entsteht nicht allein durch gesetzliche Einordnung, sondern durch verantwortungsvolle Prozesse im Anbau und in der Nachbearbeitung."

Ein struktureller Unterschied besteht zudem in der Produktionsweise. CSC-Anbauvereinigungen produzieren nicht für einen Apotheken-Massenmarkt, sondern für eine begrenzte Mitgliederzahl. Dadurch können längere Wachstums- und Reifezeiten berücksichtigt werden - Faktoren, die Aroma und Gesamtqualität stark beeinflussen.

Ob Cannabis aus einer Anbauvereinigung "besser" ist als medizinisches Cannabis aus der Apotheke, lässt sich pauschal nicht beantworten. Entscheidend sind die konkret angewandten Anbauverfahren und Qualitätsstandards.

Weitere Informationen stellt der Verein auf Anfrage zur Verfügung: info@cannabasclub.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Cannabas-Club e.V.
Herr Heiko Wirsig
Thurner Kamp 18
51069 Köln
Deutschland

fon ..: 022187087296
web ..: https://cannabasclub.de
email : info@cannabasclub.de

Der "Cannabas-Club e. V." -Köln- ist eine gesetzlich zugelassene Anbauvereinigung nach deutschem Cannabisrecht und organisiert den gemeinschaftlichen Anbau von Cannabis für volljährige Mitglieder in einem klar strukturierten, nicht-kommerziellen Rahmen.
Der Verein steht für Transparenz, technische Präzision und verantwortungsvolle Organisation. Moderne Indoor-Anbautechnik, dokumentierte Prozesse und hohe Hygienestandards bilden die Grundlage der Vereinsstruktur. Ziel ist es, gemeinschaftlichen Anbau planbar, nachvollziehbar und rechtssicher umzusetzen.
Der "Cannabas-Club e.V." versteht sich als Teil einer neuen, regulierten Cannabis-Infrastruktur in Deutschland - sachlich, gesetzeskonform und qualitätsorientiert.

Pressekontakt:

Cannabas-Club e.V.
Herr Heiko Wirsig
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51069 Köln

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